Allgemeiner Hinweis
Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit Risiken verbunden. Sie können Ihr eingesetztes Kapital teilweise oder vollständig verlieren. Die frühere Wertentwicklung eines Finanzinstruments ist kein verlässlicher Indikator für seine zukünftige Entwicklung.
Hebelprodukte und CFDs
CFDs (Contracts for Difference) und andere gehebelte Produkte sind komplexe Instrumente. Der Hebel wirkt in beide Richtungen: Er vervielfacht Gewinne ebenso wie Verluste.
Broker in der EU und im Vereinigten Königreich sind verpflichtet, den Anteil ihrer Privatkundenkonten zu veröffentlichen, die beim CFD-Handel Geld verlieren. Dieser Anteil liegt bei den meisten Anbietern deutlich über 60 % und erreicht bei einigen über 80 %. Der aktuelle Wert steht jeweils auf der Website des Brokers.
Für Privatkunden gelten in der EU Hebelobergrenzen (30:1 bei Hauptwährungspaaren, 5:1 bei Aktien) und ein verpflichtender Negativsaldoschutz. Beides entfällt, wenn Sie sich als professioneller Kunde einstufen lassen oder bei einem Broker ausserhalb dieser Aufsicht handeln.
Fremdwährungsrisiko
Wenn Sie Instrumente in einer anderen Währung als Ihrer Kontowährung handeln, tragen Sie zusätzlich das Wechselkursrisiko. Eine Aktie kann steigen und die Position dennoch im Minus enden.
Kryptowerte
Kryptowerte sind hochvolatil und in vielen Jurisdiktionen nur eingeschränkt reguliert. Für die Verwahrung besteht in der Regel keine Einlagensicherung. Bei einem Ausfall der Handelsplattform kann das eingesetzte Kapital vollständig verloren gehen.
Anbieterrisiko
Auch die Wahl des Brokers ist ein Risiko. Entscheidend sind die Qualität der Aufsicht, die Trennung von Kunden- und Firmengeldern sowie eine gesetzliche Einlagen- bzw. Anlegerentschädigung. Die Deckungssummen unterscheiden sich erheblich:
| Jurisdiktion | Anlegerentschädigung (Wertpapiere) |
|---|---|
| Vereinigtes Königreich (FSCS) | bis 85.000 GBP |
| EU (Mindeststandard) | bis 20.000 EUR |
| Deutschland (EdW) | 90 %, max. 20.000 EUR |
| USA (SIPC) | bis 500.000 USD, davon max. 250.000 USD bar |
| Australien, Neuseeland, Singapur | kein allgemeines Entschädigungssystem |
Bei Offshore-Lizenzen (Seychellen, Belize, Vanuatu, St. Vincent) besteht in aller Regel keine Entschädigungsregelung.
Steuerliche Risiken
Erträge aus Kapitalanlagen sind in den meisten Ländern steuerpflichtig. Bei einem ausländischen Broker müssen Sie die Deklaration in der Regel selbst übernehmen. Versäumnisse können Nachzahlungen und Sanktionen nach sich ziehen.
Keine Beratung
Brokaro erbringt keine Anlageberatung. Die Inhalte dieser Website berücksichtigen weder Ihre persönliche finanzielle Situation noch Ihre Anlageziele oder Ihre Risikotragfähigkeit.
Investieren Sie nur Beträge, deren vollständigen Verlust Sie verkraften können. Wenn Sie ein Produkt nicht vollständig verstehen, handeln Sie es nicht. Ziehen Sie im Zweifel eine unabhängige, qualifizierte Beratung hinzu.
Aktualisiert: 21. August 2026